WorldMachine eine kurze Einführung Teil1
Um dieses Tutorial nachzuvollziehen könnte ihr euch unter http://www.world-machine.com die Basicversion des Terraineditors laden. Ich habe dieses Tutorium auch mit der Basicversion gemacht. Folgende Einschränkungen müsst ihr dabei in Kauf nehmen: die max. Terraingröße beträgt 513x513 und ihr dürft die Terrains nicht zu kommerziellen Zwecken verwenden.
Nach dem ihr WM2 installiert und gestartet habt erwartet euch dieser Anblick:

Da dies kein Buch werden soll werde ich nicht auf alle Punkte eingehen können. Aber ich denke nach und nach werdet ihr hinter das Programm kommen und es lieben.
Hier noch eine grobe Übersicht der oberen Icon-Leiste:

Generelles zur Bedienung
Um einen Device auszuwählen klickt ihr mit der LMB auf das Icon in der Menüleiste. Dann verwandelt sich der Mauszeiger und jedes mal wenn ihr wieder mit der LMB auf das Arbeitsblatt klickt wird ein Device erzeugt. Mit der RMB oder esc-Taste beendet ihr das Ganze.
Führt ihr den Mauszeiger bei ausgewählten Device über einen Knotenpunkt und dieser färbt sich rot wird mit der LMB das Device in die Verbindung zwischen geschalten.
Um die Devices zu verbinden klickt ihr auf einen Port. Am Mauszeiger hängt jetzt die Verbindung und alle Ports die nicht kompatibel sind werden ausgeblendet. Ein klick auf den anderen Port stellt die Verbindung her.
Klickt ihr doppelt auf das Device öffnet sich das entsprechende Einstellungsfenster und ihr könnt die Werte entsprechend euren Vorstellungen ändern.
Gerade zu Beginn vergisst man doch nach dem rendern des Geländes das Ergebnis zu speichern. Deshalb empfehle ich im Outputdevice ein Häkchen bei ….. zu machen. Das sorgt dafür, dass jedes mal das Terrain automatisch gespeichert wird (die eingestellte Datei wird überschrieben).
Nachdem alles Wichtige geklärt ist wollen wir ein Gelände erstellen.
Das Standardprojekt ist erstmal schon ein guter Anfang. Öffnet per Doppelklick auf das Device das Einstellungsfenster des Advanced Perlin Device. Nimmt hier folgende Einstellungen vor.

Wenn ihr Einstellungen vornimmt könnt ihr in der kleinen 3d-Voransicht sehen, wie sich die Änderungen auf euer Terrain auswirken. Ihr seht hier immer das gerade aktive Device.
In welcher Reihenfolge ihr Änderungen an eurem Projekt vornimmt ist egal. Hauptsache ihr verliert nicht die Übersicht. Bei unserer kleinen Schaltung sollte das aber nicht der Fall sein. Experimentiert ruhig ein wenig mit den Werten. Es geht nicht darum, dass ihr genau das gleiche Ergebnis bekommt.
In WM2 sind die Naturfilter sehr gut. Wir wollen uns gleich mal ansehen wie das geht. In der Deviceansicht klickt bitte einmal das Terassen-device an, dann die Taste Entf die aufklappende Warnung quittiert mit yes. Wenn ihr gleichzeitig beim entfernen die Shift-Taste gedrückt hält könnt ihr diese Warnung unterdrücken.
Holt euch jetzt aus dem Nature-Tab das Erosion-device in dem ihr es einmal anklickt. Der Mauszeiger verwandelt sich und ihr könnt durch einfaches klicken auf euer Arbeitsblatt soviel Devices ablegen wie ihr braucht. In der Verbindung zwischen den Perlin und dem Outputdevice seht ihr einen kleinen Knoten. Wenn ihr mit dem ausgewählten Device darüberfährt verfärbt es sich rot. Jetzt ein Klick und das Device ist zwischengeschaltet. Die Verbindung wird gelöst, wenn ihr mit der LMB auf einen Port klickt, jetzt könnt ihr gleich eine neue Verbindung erstellen oder mit RMB das ganze beenden.

Zu guter Letzt schaltet ihr noch ein Simple Transform–Device aus dem Filtertab zwischen Perlin und Erosion.
So sollte jetzt eure Schaltung aussehen:

Wieder durch Doppelklick auf die Devices nimmt noch obige Einstellungen vor. Bedenkt bitte, je mehr das Erosions-device von eurem Gelände abtragen muss umso größer werden die Renderzeiten.
Ihr könnt nun euer Terrain berechnen lassen (Strg+b) und in der 3D-Ansicht (F8) betrachten. Auf die Ansichten werden ich im nächsten Tutorial eingehen. Vergeßt nicht das Ergebnis und das Projekt zu speichern (zwei unterschiedliche Sachen!!!).
Mein Gelände habem ich als 16bit Tiff gespeichert. Es ist nur 512x512 px groß, und in Vue7xStream gerendert. So sieht das bei mir aus:

